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Geld und Gesundheit gut im Griff

Grunderwerbssteuer in Brandenburg angehoben

Künftig wird der Erwerb von Immobilien teurer
Künftig wird der Erwerb von Immobilien teurer
Foto: Rolandst/fotolia.com

In Brandenburg wurde am 1. Juli die Grunderwerbsteuer erhöht. Die Abgabe steigt von bislang fünf auf jetzt 6,5 Prozent. Brandenburg ist damit bereits das dritte Bundesland, das im Jahr 2015 die Grunderwerbsteuer erhöht hat. Das Saarland und Nordrhein-Westfalen erhöhten zum Jahreswechsel.

Der neue Steuersatz gilt für alle Grundstücksveräußerungen ab dem 1. Juli. Gemeinsam mit Nordrhein-Westfalen, dem Saarland und Schleswig-Holstein hat Brandenburg damit den bundesweit höchsten Grunderwerbsteuersatz.

Immobilienverband kritisiert Erhöhung

Kritik an der Steuererhöhung kommt vom Immobilienverband Berlin-Brandenburg. Die Grunderwerbsteuer sei eine Strafsteuer für die Eigentumsbildung ohne jegliche Gegenleistung durch das Bundesland, heißt es in einer Pressemitteilung. „Das gerade erst aufkommende Interesse von Immobilienkäufern, Anlegern und Selbstnutzern wird so deutlich abgeschwächt“, so Dirk Wohltorf, Vorstandsvorsitzender des Verbands.

Grunderwerbsteuer nur noch in Bayern und Sachsen auf ursprünglichem Niveau

Dass ein Bundesland die Grunderwerbsteuer erhöht, ist keine Seltenheit. Nach dem Saarland und Nordrhein-Westfalen ist Brandenburg bereits das dritte Land, in dem die Abgabe im Jahr 2015 steigt. Die Festlegung der Steuer wurde den Bundesländern erst im Jahr 2006 überlassen – zuvor galt ein einheitlicher Grunderwerbsteuersatz von 3,5 Prozent. Auf diesem Niveau liegt die Grunderwerbsteuer derzeit allerdings nur noch in Bayern und Sachsen.


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